Ortsteil Kohlmühle

Die alte Kohlmühle wurde vor mehr als 200 Jahren erbaut.08kohlmühle02
Kohlmühle liegt im Sebnitztal, durch das ebenfalls zahlreiche Wanderwege verlaufen.
Das angrenzende Wald- Festgebiet “Die Ochel” ist Kernzone des Nationalparkes.
 
Zuvor hatte, bis 1756, ein Mühlengebäude an der Ausmündung des Kohlichtgraben gestanden. Bereits vor mehr als 100 Jahren wurde die Kohlmühle ein beliebter Ausflugsort für die Schandauer Badegäste, sie lag einsam am Rande eines weiten Wiesenplanes, den “Hankewiesen”. 1902 kam es durch den Bau einer Fabrikanlage und der damit verbundenen Entstehung einer Arbeitersiedlung zur Gründung des heutigen Ortsteiles Kohlmühle.

”Sächsische Semmeringbahn”

Strecke: Bad Schandau - Goßdorf/ Kohlmühle - Sebnitz - Neustadt

Seinen Namen erhielt dieser eindrucksvolle Streckenabschnitt in Anlehnung an eine Strecke mit gleichem Profil bei Wien in Österreich. Sie sollten sich den Blick nach beiden Seiten der
1877 angelegten Strecke auf keinen Fall entgehen lassen.

Es ist Immer wieder ein Erlebnis, die landschaftlich reizvolle Eisenbahnstrecke von Bad Schandau an der Elbe durch das
romatische Sebnitztal bis hinauf auf die Höhen am Unger -
Bergmassiv in Richtung Bautzen zu bereisen.07kohlmühle02

Auf dieser 28 km langen Strecke zwischen Elbsandstein und Lausitzer Granit fährt die “Sächsische Semmeringbahn” durch 7 Tunnel (der längste misst 377 m), über 34 Brücken, 2 Viadukte und mächtige Dämme sowie durch zahlreiche Täler. Dabei wird ein Höhenunterschied von fast 300 m überwunden.

Doch nicht nur Eisenbahnfreunde mögen die romantische Bahnfahrt. Heute ist bei Wander - und Fahrradtouristen gewissermaßen ein Stück “Semmering” oftmals der “Weg das Ziel”. Mehrmals im Jahr fahren hier historische Dampfzüge



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LIKOLIT Kohlmühle GmbH
Sebnitztalstr.1                                 
01848 Hohnstein
Tel.: 035022-46300
Hier finden Sie alles rund um die Fußbodenbeläge.

Enstehungsgeschichte der Fabrikanlage in Kohlmühle

Die jetzige Fabrikanlage der Likolit Kohlmühle Gmbh wurde im Jahre 1902 erbaut. Die Fabrik wurde als Filiale der Sebnitzer Papierfabrik mit Eisenbahnanschluß im jetzigen Ortsteil Kohlmühle errichtet.

Ab 1906 war die Fabrik außer Betrieb. Danach wurden
Wachstuch und bedrucktes Linoleum hergestellt.
Nach dem 2. Weltkrieg ging sie als VEB Linoleumwerk
in die Heimatgeschichte ein.

Seit 1958 produzierte das Volkseigene Werk Fußbodenbelag
auf PVC - Basis und aus bitumierter Pappe. Der Betrieb war
der größte Hersteller von Fußbodenbelag in der DDR.

So wurden z.B. 1974  10 Mio. m² Fußbodenbelag produziert.
 


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Hier der Beweis das die Biber in der Kohlmühle tätig sind.
Das Bild wurde von Ilka N. gemacht. (2010)