75 Jahre Feuerwehr Goßdorf

Projekt für Gerätehaus steht

Hohnstein plant ein neues Großvorhaben in Goßdorf. EU-Fördermittel machen es möglich.

Von Anja Weber Montag, 06.02.2017

Goßdorf. Das grenzüberschreitende Feuerwehrprojekt von Hohnstein und der tschechischen Stadt Dolni Poustevna läuft. Auf „Kasparek“ folgt nun „Dem Wasser grenzen zeigen“. Das Projekt wird vom Kooperationsprogramm Interreg zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik finanziell unterstützt.

Nutznießer auf Hohnsteiner Seite ist die Freiwillige Feuerwehr in Goßdorf. In dem Hohnsteiner Ortsteil wird dringend ein neues Gerätehaus benötigt. Das soll an das jetzige Gemeindezentrum, die ehemalige Schule, angegliedert werden. Dazu wird ein Anbau errichtet und der Komplex außen samt Einfahrt umgestaltet. Allerdings wird das nicht ganz billig. Die Gesamtkosten liegen derzeit bei etwa 670 000 Euro. Fördermittel gibt es in Höhe von etwa 438 000 Euro. Damit bleibt für die Stadt Hohnstein ein Eigenanteil in Höhe von reichlich 231 000 Euro. Kein Pappenstiel für Hohnstein.

Der Stadtrat hat sich zu dem Projekt bekannt und wird deshalb auch regelmäßig durch Planer Raik Dünnebier von dem Stand der Dinge unterrichtet. Er weiß um die Befürchtungen der Stadträte, dass das Projekt Hohnstein noch weitaus teurer zu stehen kommen könne, so wie der einstige Um- und Neubau des Gemeindezentrums Rathewalde. Und auch er kann einen weiteren Anstieg der Kosten für das Feuerwehr-Projekt nicht ausschließen, da es noch nicht ausgeschrieben ist und die Aufträge noch nicht vergeben sind. Er ist jedoch der Meinung, dass das Gerätehaus mit dem jetzigen Budget so umgesetzt werden kann. Nicht zuletzt könnten die von Hohnstein zu zahlenden Eigenmittel nicht nur dem neuen Feuerwehrgerätehaus zugeordnet werden, sagt Bürgermeister Daniel Brade (SPD). Der Komplex werde aufgewertet. Zum einen wird der Anbau, in dem sich einmal der Kindergarten und später der Jugendklub befanden, abgerissen. Zum anderen muss die marode Heizungsanlage im Gebäude saniert werden. Das wiederum komme auch den vier Wohnungen im Objekt zugute. Außerdem entstehen Parkflächen auf dem Grundstück. Und im Zuge der Bauarbeiten werde auch die kaputte Mauer zur Kirschallee hin erneuert.

Heizung wird umgestellt

Etwas beunruhigt waren die Stadträte allerdings, dass jetzt mit der Vorstellung des Bauantrages die Kosten um 100 000 Euro gegenüber dem Plan von November 2015 gestiegen sind. Planer Dünnebier kann das erklären. Er begründet das mit zusätzlichen Mehrkosten, so zum Beispiel durch den Einbau der neuen Heizanlage und deren Umstellung auf Gas. Würde man wieder Öltanks einbauen, müsse der Keller komplett saniert werden. Das wäre noch teurer. Der Einbau einer Flüssiggasheizung sei kostengünstiger, sagte er. Zu den Mehrkosten zählt er auch eine Absaugvorrichtung für die Fahrzeugabgase sowie eine Rinne, die zusätzlich gebaut werden müsse. Ist der Bauantrag fertig, kann er zur Genehmigung eingereicht werden. Wird er bestätigt, kann das Vorhaben ausgeschrieben und vergeben werden. Ein konkreter Termin für den Baubeginn kann deshalb auch noch nicht genannt werden.

Unterdessen arbeiten die Feuerwehren von Goßdorf und Dolni Poustevna weiter an dem gemeinsamen Projekt. Das bringt auch für die Feuerwehr von Dolni Poustevna Vorteile. Sie bekommen ein größeres Fahrzeug sowie ein geländegängiges kleineres Fahrzeug samt Technik für den mobilen Hochwasserschutz. Das Gerätehaus in Goßdorf sowie die neue Ausrüstung der Feuerwehr von Dolni Poustevna ist jedoch nicht der alleinige Inhalt dieses gemeinsamen Projektes. Schließlich geht es da auch um die engere Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren. Diese wird übrigens seit dem Jahr 2014 bereits praktiziert und wird jetzt noch intensiviert.

Mit auf dem Programm stehen die Sprachausbildung sowie Schulungen und Übungen, Veranstaltungen für die Öffentlichkeit und für Kinder und Jugendliche. Außerdem soll ein Konzept zur gegenseitigen Hilfeleistung erarbeitet werden. Schon jetzt sind sich die beiden Feuerwehren einig, dass ihre Zusammenarbeit nicht nur über die drei Jahre im Projekt, sondern darüber hinaus andauern wird.

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Quelle: Sächsische Zeitung, Anja Weber, Montag, 06.02.2017

 

Schlauchziehen in Ehrenberg 2014

Siegerehrung 1. Feuerwehr Goßdorf

Osterfeuer in Goßdorf 2014

Das Osterfeuer am 19.04.2014.

Wir mussten es Wetterbedingt vom Freitag den 18.04. auf Sonnabend den 19.04. verschieben.

Das nächste Feuer wird zur Sonnwende im Juni entzündet. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

und Info beim Badverein NeuesAusGoßdorf (NAG)
Ein Video Zusaammenschnitt von Goßdorf .

Quelle und Gestaltung (Video)

M. Nestler, Goßdorf

Die Ortsteile der Gemeinde Hohnstein

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